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PowerFolder: Picasso ist online!

Im Zuge des angekündigten schrittweisen Rollouts der Version 14 der File Sync&Share-Lösung PowerFolder ist jetzt das neue Web-Interface von PowerFolder – das unter dem malerischen Namen „Picasso“ firmiert – online gegangen. PowerFolder-Nutzer profitieren von einem deutlichen Geschwindigkeits- und Komfortgewinn und vielen weiteren neuen Features.

Düsseldorf, 10.08.18 – Eines der wichtigsten neuen Features der stufenweise erscheinenden PowerFolder-Version 14 ist die komplette Neuentwicklung und Neugestaltung des Webportals mit dem Namen „Picasso“.  Das sieht nicht nur wesentlich ansprechender und moderner aus, sondern bringt auch mehr Tempo und Komfort – und bietet zudem eine Menge neuer Features und Verbesserungen. So sorgt das responsive Design beispielsweise dafür, dass sich der grafische Aufbau von Picasso perfekt an die Anforderungen des jeweiligen Gerätes anpasst. Integriert wurde auch eine Multi-Select-Funktionalität: Datei-Operationen  wie „Copy“, „Cut“ oder „Paste“ können dann auch auf mehreren Files oder Datei-Ordnern ausgeführt werden. Speziell für Admins und Reseller schließlich bietet Picasso eine neue Übersichtsseite: Das Dashboard liefert auf einen Blick alle wichtigen Informationen, etwa zu den vergebenen Lizenzen, dem genutzten Speicher, der Ausnutzung der Server oder den angeschlossenen Devices. Die Vorabversion von Picasso für On-Premise-Kunden  wird voraussichtliche Ende August erscheinen.

 

Um Rückmeldung wird gebeten

Trotz gewohnt hoher Qualitätssicherung kann es immer noch hier und da zu kleinen Unstimmigkeiten kommen. In dem Fall werden die betroffenen Nutzer gebeten, etwaige Probleme dem Support zu melden (support.powerfolder.com). Damit die Anfragen dann auch zügig bearbeitet werden können, sollten dem Support möglichst auch Screenshots, Geräteinformationen, die Browserversion und eine Ablaufbeschreibung der Unstimmigkeiten übermittelt werden.

 

 D2D Connect

Ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der schrittweise ausgerollten Version 14 wird D2D Connect sein –  eine Lösung, die eine zuverlässige und sichere Synchronisation von Daten zwischen mobilen Endgeräten komplett ohne Internetverbindung ermöglicht.  Entstanden ist sie aus einer Kooperation der dal33t GmbH mit der „Arbeitsgruppe für Technik sozialer Netzwerke“ des Instituts für Informatik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.  Mit D2D Connect können Mitarbeiter eines Unternehmens auf Messen zum Beispiel sicher Daten austauschen, auch wenn das Netz dort überlastet ist oder können von Hilfsorganisationen im Katastrophenfall oder in Gebieten ohne Netzabdeckung Informationen weitergegeben werden.

Eine erste lauffähige Version ist bereits für Apple-Geräte erschienen; diese läuft bis jetzt vorerst nur auf der PowerFolder Produktiv-Cloud (https://my.powerfolder.com). Die D2D Connect-App kann hier im App Store kostenlos heruntergeladen werden.

PowerFolder 11.6.711 released

With the PowerFolder version 11.6.711, among other things, a small security issue has been resolved. Users are therefore asked to install the latest version of PowerFolder. All further information about the version 11.6.711 can be found here.

PowerFolder 11.6.711 released

Mit der PowerFolder-Version 11.6.711 wird unter anderem eine kleine Sicherheitslücke geschlossen und auf die Java-Version 8 Update 181 upgedatet. Die Nutzer werden daher gebeten, die aktuelle PowerFolder-Version zu installieren. Alle weiteren Infos zur Version 11.6.711 finden Sie hier.

PITS, DILK und e-nrw: PowerFolder ist vor Ort

Auch in diesem Jahr wird das Team hinter PowerFolder wieder auf zahlreichen Veranstaltungen und Messen präsent sein – so unter anderem Anfang September auf der Public-IT-Security (PITS) in Berlin, eine Woche später auf dem Deutschen IT-Leiter-Kongress (DILK) in Düsseldorf und schließlich im November auf dem e-nrw-Kongress in Neuss. Gesprächstermine können schon jetzt vereinbart werden.

Düsseldorf, 26.07.2018 – PowerFolder wird auch in diesem Jahr auf den relevanten IT-Messen und Kongressen in Deutschland wie PITS, DILK oder e-nrw vertreten sein. Treffen Sie dort Geschäftsführer Christian Sprajc, Senior Sales Executive Rolf Fellmann und weitere führende Köpfe der PowerFolder dal33t GmbH zu einem zwanglosen Erfahrungsaustausch, lassen sich auf den neuesten Stand der erfolgreichen File Sync&Share-Lösung PowerFolder bringen und erfahren Sie mehr über unsere aktuellen und zukünftigen Projekte wie „D2D Connect“, „Space.Cloud.Unit“ oder „PowerFolder Version 14“.

Damit wir uns auch ausreichend Zeit für Sie nehmen können, vereinbaren Sie am besten einen Termin über das Kontaktformular (https://www.powerfolder.com/de/contact/).

 

Über die Public-IT-Security (PITS)

Die PITS 2018, der alljährliche Public-IT-Security-Kongress der Behörden Spiegel-Gruppe, findet in diesem Jahr am 10. und 11. September statt; Veranstaltungsort ist – wie schon in den Jahren zuvor – das Berliner Hotel Adlon am Brandenburger Tor. Themen werden unter anderem die neue europäische Datenschutzgrundverordnung, Cloud Computing, Mobile Security, der Schutz öffentlicher Infrastrukturen und Netze sowie IT Security Made in Germany sein – Themen, bei denen sich PowerFolder schon seit vielen Jahren engagiert und sehr gut aufgestellt ist. PowerFolder wird auch auf dem IT-Security-Frühstück am 11. September vertreten sein; als Redner sind dort – neben PowerFolder CEO Christian Sprajc – auch Uwe Proll (Herausgeber Behörden Spiegel), Prof. Dr. Reinhard Posch (CIO des Bundes der Bundesregierung Österreich) und Thomas Niessen (Geschäftsführer des Kompetenznetzwerkes Trusted Cloud e.V.) angefragt. Link zur Veranstaltung: https://www.public-it-security.de/

 

Über den Deutschen IT-Leiter-Kongress (DILK)

Deutschlands „größter Fachkongress für IT-Entscheider und IT-Verantwortliche“ findet vom 17. bis zum 19. September in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Veranstaltet wird er im Congresszentrum (CCD) am Düsseldorfer Messegelände. Im Mittelpunkt stehen Themen wie „Der IT-Leiter im Wandel“, „Cyber Security und Risk Management“, „Cloud Computing“ oder „IT im War of Talents“. Geboten werden über 100 Vorträge und Workshops. Unter den gut 80 Referenten finden sich auch so bekannte Namen wie Ranga Yogeshwar, Sasha Lobo, Christian Baudis oder Joey Kelly. PowerFolder unterstützt den Kongress als Silber-Partner.  Link zur Veranstaltung: http://www.deutscher-it-leiterkongress.de/

 

Über e-nrw

Seit über fünfzehn Jahren veranstaltet der Behörden Spiegel das zentrale Kongress-Ereignis im Umfeld von IT und IT-gestützter Verwaltungsmodernisierung in Nordrhein-Westfalen. In diesem Jahr findet er am 8. November in der Stadthalle in Neuss statt.  Im Hauptprogramm stehen die E-Government-Themen der Verwaltung 4.0 mit ihren Bezügen zur Wirtschaft, die vielfältigen Aspekte des Datenschutzes der Zukunft und die IT-Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen auf der Agenda. Angeboten werden unter anderem rund 50 Vorträge und zehn Fachforen. PowerFolder ist einer der 17 Aussteller/Partner der e-nrw. Link zur Veranstaltung: https://www.e-nrw.info/

Die deutsche.hochschul.cloud wächst weiter: TU Braunschweig ist ebenfalls mit dabei

Mit der Technischen Universität Braunschweig (TUBS) die – neben über 100 anderen deutschen Hochschulen – schon seit vielen Jahren die bewährte File Sync&Share-Lösung PowerFolder der Düsseldorfer dal33t GmbH einsetzt, ist die deutsche.hochschul.cloud (DHC) um ein weiteres prominentes Mitglied gewachsen.

Düsseldorf/Braunschweig, 24.07.18 – Mit der TU Braunschweig (offiziell: Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig) ist eine weitere Hochschule in Niedersachsen der deutschen.hochschul.cloud beigetreten. Ausschlaggebend für den Beitritt der TUBS war die Integration von OpenCloudMesh (OCM) in die Version 11.5 von PowerFolder. Diese offene Schnittstelle – die unter anderem von der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN und dem europäischen Forschungsnetzwerk GÉANT mit entwickelt wurde –  ermöglicht den herstellerübergreifenden Daten- und Informationsaustausch zwischen verschiedenen Netzwerken. Damit ist der Masterplan DHC seinem Ziel – der Vernetzung der deutschen Hochschulen – wieder ein Stück nähergekommen.

Die deutsche.hochschul.cloud – die größte digitale Initiative im deutschen Bildungswesen

Die DHC – eine der größten digitalen Initiative im deutschen Bildungswesen – war Anfang 2017 von der dal33t GmbH zusammen mit dem KIT, der GWDG und dem LRZ/RRZE auf den Weg gebracht worden. Damit sollen all die vorgenannten Landesdienste und Hochschulen – die zusammen mehr als eine Million lizenzierte Nutzer haben – nach und nach zu einer “Föderierten Cloud” vernetzt werden. So können dann digitale Lern- und Lehrinhalte, wissenschaftliche Studien und administrative Prozesse auch auf nationaler – und später auch auf internationaler Ebene – sicher und unkompliziert ausgetauscht werden.  Dabei soll aber auch die schnelle Vernetzung der übrigen Hochschulen im Auge behalten werden; die DHC setzt da auf Interoperabilität zwischen den verschiedenen Anbietern von Sync&Share-Lösungen und will dazu die Unterstützung anderer, bestehender Dienstbetreiber gewinnen.

Mithilfe der „DFN-Cloud“ können Einrichtungen aus Wissenschaft und Forschung, die selbst keinen eigenen File Sync&Share-Dienst betreiben, über den DFN-Verein (Verein zur Förderung eines deutschen Forschungsnetzes) die Cloud-Dienste anderer Hochschulrechenzentren nutzen. So ist zum Beispiel die Universität Rostock seit dem Wintersemester 2016/2017 über die DFN-Cloud an die baden-württembergische „bwSync&Share“ angeschlossen.

 

Über die TU Braunschweig

Die Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (kurz TU Braunschweig, TUBS) geht auf das 1745 gegründete Collegium Carolinum zurück und kann damit auf die längste Tradition aller Technischen Universität in Deutschland zurückblicken. Außerdem ist die TUBS Mitglied des Zusammenschlusses der neun führenden Technischen Universitäten Deutschlands (TU9 German Institutes of Technology e.V.). Mit etwa 20.000 Studierenden und 71 Studiengängen gehört die TUBS zu den mittelgroßen Hochschulen; zu den bekannten Ehrendoktoren gehören unter anderem Albert Schweitzer, Ludwig Mies van der Rohe oder August Horch. Seit 265 Jahren wird an der TU Braunschweig auch geforscht; so sind unter anderem das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF), das Niedersächsische Forschungszentrum für Luftfahrt (NFL) oder das Braunschweig Integrated Centre of Systems Biology (BRICS) in der niedersächsischen Hochschule angesiedelt.

„Vertrieb für Start-Ups“ – E-Book zeigt Jungunternehmern den Weg zum Erfolg

Seit gut zehn Jahren berät Vertriebsprofi Rolf Fellmann Unternehmen, Führungskräfte und Selbstständige in vielen Aufgabenstellungen der Vertriebssteuerung und bei der Entwicklung neuer Märkte. Zu seinen Kunden zählen internationale Aktiengesellschaften, aber auch Mitglieder und Vorsitzende von Geschäftsleitungen deutscher und internationaler Unternehmen jeder Größe – darunter auch die Düsseldorfer dal33t GmbH, die mit ihrer File Sync&Share-Lösung PowerFolder weltweit am Markt ist. Jetzt hat der am Niederrhein geborene Selbstständige seine Erfahrung in Buchform herausgebracht – und darin auch PowerFolder ein Kapitel gewidmet.

Düsseldorf, 20.07.18 – Seit mehr als vier Jahren unterstützt Rolf Fellmann die Düsseldorfer dal33t GmbH beim Vertrieb ihrer File Sync&Share-Lösung PowerFolder. Eine durchaus erfolgreiche Zusammenarbeit: PowerFolder hat mittlerweile über 3,5 Millionen Nutzer weltweit, ist in 63 Ländern aktiv bei einem Gesamtumsatz von +3,8M € und ist der führende File Sync&Share-Anbieter im EDU-Bereich (allein in Deutschland nutzen über 100 Hochschulen PowerFolder); so kann die dal33t GmbH dann auch auf ein Wachstum von 104% in den letzten drei Jahren verweisen – beeindruckende Zahlen.

Jetzt hat Rolf Fellmann sein wertvolles Wissen auf 114 Seiten in einem Buch niedergeschrieben, um zum einen auch andere Jungunternehmer in die Geheimnisse des guten Vertriebs einzuweihen, aber vielleicht auch Profis noch den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben zu können. Wir haben uns mit ihm unterhalten.

 

Herr Fellmann,  warum haben Sie dieses Buch geschrieben? Sehen Sie da einen speziellen Bedarf?

Rolf Fellmann: Jungunternehmer, Spin Offs von Universitäten und Start-Ups haben ein Problem: Man kann ja vieles in der Theorie erarbeiten, aber Vertrieb hat nun mal viel mit Praxis zu tun und ist überlebenswichtig. Und das war der Grund, das Buch zu schreiben: Das Thema Vertrieb mal aus einer ganz anderen Sichtweise, in einer ganz anderen Form aufzunehmen.

Lektüre zum Thema Vertrieb gibt es nun ja schon reichlich…

Rolf Fellmann:                 Das ist richtig. Aber hier haben wir ein neues, einzigartiges E-Book-Format, das sehr interaktiv gestaltet ist, es sind sehr praxisnahe Inhalte und Themen beschrieben. Das Buch erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch, sondern soll ein Praxisguide sein, um sich mit dem Thema anzufreunden, Spaß daran zu haben – um letztendlich dann auch erfolgreich zu arbeiten.

Und was hat das Buch nun mit PowerFolder zu tun?

Rolf Fellmann:                 Vor gut vier Jahren war PowerFolder selbst noch ein sehr junges Unternehmen. Es galt damals bei PowerFolder als Start-Up, den Vertrieb grundsätzlich zu strukturieren und so auszurichten, dass dadurch zukünftig auch Erfolg gewährleistet ist. Und da das E-Book auch Praxisbeispiele anführt, ist PowerFolder als „Best Practice“ am Ende des Buches aufgeführt, als besonders erfolgreicher Fall.

Haben denn auch gestandene Vertriebler etwas von der Lektüre?

Rolf Fellmann:                 Auf jeden Fall. Es gibt durchaus auch ältere Experten und Semester, für die das genauso empfehlenswert ist. Im Buch wird ja die ganze Reise vom Beginn bis zum Ende beschrieben, was man so im Vertrieb durchleben kann, ein bunter Themenstrauß. Dazu gehören dann auch rechtliche Belange, Datenschutz, Datensicherheit, auch Datenmobilität; neben den erwähnten Praxisbeispielen ist zum Beispiel auch ein Interview mit einem Rechtsanwalt enthalten, zum Thema „Die rechtlichen Belange von Startups“. Die Behandlung von Daten geht ja alle IT- und Softwarefirmen an. Da haben wir erneut viele Brücken, warum PowerFolder so eine wunderbare Lösung ist.

Es geht hier also nicht um das Verkaufsgespräch, richtig?

Rolf Fellmann:                 So ist es, es geht vielmehr um den Gesamtkontext: Was ist für den Vertrieb, für eine Distributionsstrategie wichtig, und welche Belange müssen sonst noch beleuchtet werden.

Was sind denn Ihrer Meinung nach die Hauptfehler, die im Vertrieb gemacht werden?

Rolf Fellmann:                 Vielen ist zunächst einmal die Wichtigkeit gar nicht bewusst. Dadurch fehlt vielen dann eben auch der Planungshorizont. Denen ist gar nicht klar, dass man vieles schon im Vorfeld vernünftig und akkurat planen muss, und dass es eben auch einer gewissen Liebe zum Detail und einer vernünftigen Akribie bedarf, das später auch umzusetzen. Wenn man die Targetgruppe gar nicht vernünftig bestimmt – heute haben wir ja viele SaaS-Lösungen, die kommen für jeden in Frage, aber bei dem einen verkaufen die sich eben etwas besser und beim anderen etwas schlechter – wenn man dann also sechs Monate mit der falschen Zielgruppe hantiert, dann habe ich sechs Monate wertvolle Zeit verloren. Und das meine ich, wenn ich sage: Akribische Planung aufsetzen und in die Details reingehen. Das ist zwar auch kein hundertprozentiger Garant, doch minimiere ich dadurch immerhin die Fehlerquellen, die am Ende des Tages sehr viel Zeit und Geld kosten können – und davon hat ein junges Unternehmen eben meist nicht genug.

Und Ihr Buch hilft dabei, diese Fehler möglichst zu vermeiden?

Rolf Fellmann:                 Ich hoffe, durch das Buch gewisse Schwerpunkte zu setzen, zu zeigen, worauf man achten und mit welcher Akribie man an Themen herangehen sollte. Ich versuche auch, gewisse Zusammenhänge zwischen Planung und späterer Umsetzung und Ausführung zu erklären. Ich versuche zu sensibilisieren, dass es um das große Ganze geht, und dass man die Dinge nicht zu einseitig betrachtet. Sie können heutzutage eine noch so tolle Internetkampagne fahren – das bringt nichts, wenn zwei, drei elementare Räder im Stellwerk fehlen. Wichtig ist auch: In welcher Reihenfolge muss ich welche Dinge machen? Wenn meine Webseite eh überhaupt nicht bekannt ist, muss ich auch keine teure Suchmaschinenoptimierung machen lassen.

Wobei diese Aspekte ja schon mehr ins Marketing reinspielen…

Rolf Fellmann:                 Schon richtig, aber das ist ja etwas, mit dem man heute oft konfrontiert wird: Dass sich junge Unternehmer und Gründer mit Dingen beschäftigen, und dabei ausblenden, welche Rolle die eigentlich im Gesamtkontext spielen. Und sich gar nicht fragen, ob die nun tatsächlich in dieser Woche so wichtig sind, oder am Ende einfach nur verpuffen, während man sein Budget dafür ausgibt. Zum Beispiel nutzt ja auch Social Networking nichts, wenn ich keinen Content habe, den ich transportieren kann. Jeden Tag zu schreiben „Ich bin da“ macht mich auch nicht attraktiver.

Warum ein E-Book und keine Printversion? War das eine Kostenfrage?

Rolf Fellmann:                 Nein, ich habe das Buch bewusst als E-Book konzipiert, weil es auch interaktiv gehalten ist: Ich kann mir im Buch Notizen machen, ich werde zu Aufgaben aufgefordert, ich kann auch verschiedene Grafiken vergrößern und dergleichen mehr – das wäre in einer gedruckten Version eben alles nicht möglich. Es ist also nicht einfach nur ein besseres PDF – und das war eben nie der Anspruch des Verlags und des Autors. Das Buch hilft interaktiv, sich selbst zu hinterfragen, zu reflektieren – der Leser soll praxisnah einbezogen werden.

 

Das E-Book „Vertrieb für Start-Ups – Von der Planung zum vertrieblichen Erfolg“ ist seit dem 20. 06.2018 für 4,99 Euro im Apple iBook-Store erhältlich und wird demnächst auch für Android erscheinen. Eine digitale Version für Amazon ist ebenfalls in Vorbereitung.

 

Webseite Rolf Fellmann

 

Die Cloud als Lösung für DSGVO-geplagte Lehrer

Seit gut einem Monat ist die Europäische Datenschutzgrundverordnung nun in Kraft – und lange nicht jeder in Deutschland ist glücklich damit. Fotografen sind unsicher, ob sie jetzt noch Menschenmengen ablichten dürfen, Freiberufler, Handwerker und Privatpersonen sehen sich einer aufwändigen Dokumentation von Alltagshandlungen gegenüber – und an einer Düsseldorfer Schule schreiben Lehrer die nächsten Zeugnisse wegen Unklarheiten um den Schutz von Schülerdaten mit der Hand. Eine deutsche Cloudlösung wie etwa PowerFolder könnte zumindest letzteres Problem lösen.

 

 

Düsseldorf, 11.07.18 – An der Düsseldorfer Gemeinschaftsgrundschule an der Fliednerstraße im Stadtteil Kaiserswerth werden die Lehrer die Zeugnisse in diesem Jahr für die rund 300 Schüler mit der Hand schreiben. Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kein Einzelfall – auch andere Schulen in NRW werden so verfahren. Grund ist die EU-Datenschutzgrundverordnung. Die nämlich verlangt von den Lehrern, die wie gewohnt die Zeugnisse weiterhin auf ihrem privaten Rechner zu Hause verfassen wollen, die Unterzeichnung einer 11-seitigen Erklärung, in der sie versichern, dass ihre PCs so sicher seien wie es der Datenschutz verlange – sie also persönlich für die Sicherheit der Schülerdaten haften. So müssen sie zum Beispiel sicherstellen, dass ihr privates Betriebssystem regelmäßig aktualisiert wird, dass ein hinreichender Zugriffsschutz auf die gespeicherten Daten besteht (etwa durch einen Passwortschutz und/oder ein abschließbares Arbeitszimmer) oder dass personenbezogene Daten der Schüler verschlüsselt abgespeichert werden. Hohe Hürden, weshalb viele Lehrer sich auch scheuen, die geforderte Erklärung zu unterschreiben. Zu Recht findet die GEW: Man rate den Lehrkräften, sich sehr genau zu überlegen, ob sie das Dokument unterschreiben wollen, da sie ein Risiko damit eingehen, erklärte GEW-Pressesprecher Berthold Paschert. Und auch der Philologen-Verband riet Lehrern davon ab, die Datenschutzerklärung zu unterzeichnen.

Eine (theoretische) Alternative wäre die Nutzung von Dienst-PCs in der Schule. Wovon es aber in der Praxis viel zu wenig gibt. Das Schulamt geht von einem Zuteilungsschlüssel von einem Rechner für zehn Lehrer aus. Im Falle der Düsseldorfer Schule heißt das dann auch tatsächlich, dass dort zwei Computer für 21 Lehrer bereitstehen. Und da besonders die Zeugnisse für die ersten beiden Klassen sehr ausführlich ausformuliert werden, hätte man – so hat man es in Kaiserswerth ausgerechnet – schon im Februar mit dem Verfassen der Zeugnisse beginnen müssen, um noch rechtzeitig zu den Sommerferien damit fertig zu werden.

Die Lage ist verworren: Während das Schulamt auf „neue diesbezügliche Erkenntnisse in den nächsten Monaten“ bei der Landesregierung hofft (und nun prüfen will, ob die handgeschriebenen Zeugnisse überhaupt gültig seien), reagiert das Land irritiert auf die Aktion der Düsseldorfer Schule und verweist darauf, dass „bis zum heutigen Tag keine Fälle bekannt seien, wo Lehrerinnen und Lehrer für mögliche Missachtungen von datenschutzrechtlichen Vorgaben belangt worden seien“ – so Mathias Richter, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW – während die GEW mehr Dienst-PCs für Lehrer fordert. Während selbige verwirrt dann doch lieber zum dokumentenechten Kugelschreiber greifen.

 

Nicht nur Lehrer sind betroffen

Nun sind allerdings nicht nur die Lehrer betroffen. In Zeiten, in denen das Kürzel „BYOD“ („Bring your own device“) geradezu zum Schlachtruf von hippen Unternehmen etwa aus dem Kreativ- und Startup-Bereich geworden ist – und damit immer mehr Firmen erlauben, auch private Notebooks am Arbeitsplatz zu nutzen –  landen auch immer häufiger sensible Kundendaten in den vier Wänden der Angestellten. Auch die bewegen sich aktuell in einer Grauzone und müssten dann eigentlich eine Erklärung zur GSDVO-Konformität ihrer privaten IT unterzeichnen.

 

Alternative LOGINEO NRW?

Mit dem digitalen Prestigeprojekt sollten die NRW-Schulen bereits 2016 flächendeckend eine Plattform bekommen, über die unter anderem die 5.800 Schulen digital Lerninhalte unter einander austauschen und vertrauliche Daten in einer Cloud gespeichert werden können. Wegen gravierender technischer Probleme und erheblicher Mängel bei Sicherheit und Datenschutz wollte die zuständige Medienberatung NRW LOGINEO dann aber nicht abnehmen, so dass die neue Landesregierung im Oktober 2017 das Projekt, das bis dahin schon gut vier Millionen Euro gekostet hatte, stoppte und überarbeiten ließ. Ab Oktober 2018 soll LOGINEO NRW nun endlich versuchsweise eingeführt werden – erst einmal an 20 Schulen, wo es vier Monate lang getestet werden soll. Ab Februar 2019 ist dann die schrittweise Umsetzung des regelbetriebs geplant. Es dürfte also noch geraume Zeit vergehen, bis alle Schulen in NRW von LOGINEO profitieren werden. Und ob die Plattform am Ende dann wirklich wie geplant funktioniert, steht – nach der zweifelhaften Vorgeschichte – wohl auch in den Sternen.

 

Die Lösung steckt in der Cloud – aber nicht in jeder

Warum also nicht einfach eine bereits erprobte Cloud nutzen? Da allerdings gilt es für die Nutzer, genau auszuwählen, denn (noch) nicht alle Anbieter erfüllen die Anforderungen der DSGVO. Um den Vorgaben Genüge zu tun, ist es erforderlich, dass die abgelegten Daten verschlüsselt werden, der Zugang durch ein Passwort geschützt wird und dass der Cloud-Anbieter eine revisionssichere Ablage personenbezogener Daten gewährleisten kann, über die jede Änderung genau nachvollzogen werden kann. Und schließlich ist auch der Server-Standort relevant. So dürfen nach dem Cloud-Act beispielsweise US-Behörden von amerikanischen Cloud-Providern die Herausgabe sämtlicher Daten einer Person oder eines Unternehmens verlangen. Da Recht erstreckt sich zwar auch auf europäische Tochtergesellschaften von US-Firmen, kollidiert da aber mit der EU-DSGVO, so dass im EU-Wirkungsbereich gehostete Daten sicher sein sollten. Noch besser aber ist es, wenn Cloud-Anbieter und Server ihren Standort in Deutschland haben – so, wie es zum Beispiel bei PowerFolder des Düsseldorfer Unternehmens dal33t GmbH der Fall ist. Das bietet zudem die Möglichkeit, auch mobil auf die Daten zuzugreifen und Dokumente online in der Cloud zu bearbeiten – auch mit ausgewählten Kollegen zusammen. Was für die Pädagogen dann auch die gesündere Alternative wäre: Berichten zufolge hätten einige Lehrer in Düsseldorf bereits beim Vize-Vorsitzenden der Schulpflegschaft, der  hauptberuflich als Physiotherapeut arbeitet, bereits um Termine gebeten, da sie durch die auf sie zukommende, ungewohnte Schreibarbeit per Hand eine Sehnenscheidenentzündung befürchten.

Unscheduled maintenance

Due to unscheduled maintenance on our servers, access to some folders of the PowerFolder cloud may be temporarily limited. We apologize for any inconvenience. From Tuesday morning at 9:00 clock the affected node should then be available again.

 

Außerplanmäßige Wartungsarbeiten

Aufgrund von außerplanmäßigen Wartungsarbeiten auf unseren Servern kann es beim Zugriff auf einige Folder der PowerFolder-Cloud zeitweise zu Einschränkungen kommen. Wir bitten, dies zu entschuldigen. Ab Dienstag früh um 9.00 Uhr sollte der betroffene Knoten dann wieder zur Verfügung stehen.

 

Globale Epidemien werden mit Hilfe von PowerFolder bekämpft

Wissenschaftler der Universität Birmingham arbeiten mit Partnern im chinesischen Guangzhou zusammen, um neue Medikamente zu entwickeln. Die sollen helfen, globale Gesundheitsepidemien zu bekämpfen, die sich unter anderem auf die ländlichen Gebiete in China auswirken. Grundlage der internationalen Zusammenarbeit ist BEAR Datashare, der File Sync&Share-Service der britischen Hochschule, der auf dem deutschen PowerFolder basiert.

Birmingham/Guangzhou/Düsseldorf, 28.06.2018 – Forscher der Universität Birmingham (UOB) – die weltweit zu den führenden Hochschulen auf dem Gebiet der molekularen Chemie und Biowissenschaften gehört – arbeiten mit Kollegen des renommierten Guangzhou Institute of Biomedicine and Health (GIBH) in China zusammen an der Entwicklung neuer Medikamente. Die sollen dabei helfen, globale Epidemien besonders in den ländlichen Gebieten Chinas zu bekämpfen.  Die Wissenschaftler in den beiden Ländern nutzen Online-Tools, um ihre Forschung voranzutreiben; eines der wichtigsten davon ist der „BEAR DataShare-Service“. Damit kann das Team weltweit projektbezogene Daten – auch per Handy – mit einer speziell entwickelten App teilen. „Wir haben die Chemie in Birmingham entworfen und ein Team von GIBH-Experten hat die Moleküle synthetisiert und optimiert. Dies hat zur Entwicklung einer Reihe von Verbindungen geführt, die als potenzielle therapeutische Behandlungen vielversprechend erscheinen“ – erläutert Professor John Fossey von der UoB. Und weiter: “Online zu arbeiten war für uns essentiell und eines der nützlichsten Tools war die eigene BEAR DataShare-Plattform der Universität. Auf diese Weise konnten wir Projektdaten reibungslos über die Grenzen hinweg teilen – ein wesentlicher Beitrag zum Erfolg und zur Nachhaltigkeit unserer Partnerschaft.”

Die BEAR Datashare-Plattform war im Herbst 2016 nach einer neunmonatigen Evaluierungs- und einer längeren Testphase in Birmingham gestartet. Sie basiert auf der bewährten File Sync&Share-Lösung PowerFolder des Düsseldorfer Unternehmens dal33t GmbH. Die UoB hatte sich nach Aussage von Aslam Ghumra vom Research Data Management der Universität Birmingham damals für PowerFolder entschieden, „weil es uns eine maßgeschneiderte, wettbewerbsfähige Lösung garantiert, die sich problemlos in unser eigenes System integrieren lässt“. Im Frühjahr 2018 hatte die University of Birmingham den Vertrag mit der dal33t GmbH über die PowerFolder-Nutzung, der eigentlich erst Ende des Jahres 2018 ausläuft, bereits deutlich vor Ende der Laufzeit verlängert.

 

PowerFolder im Bereich Healthcare weltweit aktiv

Die Kooperation zwischen der UoB und dem GIBH ist aber bei weitem nicht das einzige Feld, auf dem PowerFolder im Bereich Healthcare unterwegs ist. So arbeitet die deutsche File Sync&Share-Lösung beispielsweise schon seit 2014 auch mit der Non-Profit-Organisation „Drugs for Neglected Diseases initiative“ (DNDi) zusammen, die sich dem weltweiten Kampf gegen bisher wenig erforschte Krankheiten widmet. Hier wird PowerFolder unter anderem dazu genutzt, um Mikroskop-Videos und Fotos aus Kliniken in der Demokratischen Republik Kongo nach Europa zu schicken und dort begutachten zu lassen, um eventuelle Hinweise auf eine Infektion mit der Schlafkrankheit zu finden. Hier sind wegen der dabei genutzten Satellitenverbindungen dann besonders die – dank Datenkompression und blockweiser Übertragung – kostengünstige und sichere Datenübermittlung, aber auch die leichte Bedienbarkeit von PowerFolder gefragt.

 

Über das GIBH

GIBH ist ein renommiertes Forschungsinstitut, das von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, der Volksregierung der Provinz Guangdong und der Volksregierung der Stadt Guangzhou betrieben wird. Die Forschungsgebiete umfassen Stammzellen und regenerative Medizin, chemische Biologie, öffentliche Gesundheit, Immunologie und Infektionskrankheiten.

 

Über die University of Birmingham

Die Universität von Birmingham ging im Jahr 1900 durch eine Charta von Königin Victoria aus dem 1875 gegründeten Mason Science College hervor und ist heute mit insgesamt 33.000 Studenten eine der größten Universitäten von England. Sie ist Mitglied der Russell-Group, die die Interessen der britischen Top-Universitäten gegenüber der Regierung vertritt und ist Gründungsmitglied des weltweiten Hochschulnetzwerkes „Universitas“ 21. Außerdem ist sie Kooperationspartner der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu den bekanntesten Alumni gehören unter anderem der Schauspieler Tim Curry, die Musiker Spencer Davis und Simon Le Bon (Duran Duran), der Zoologe und Verhaltensforscher Desmond Morris und elf Nobelpreisträger. So zum Beispiel Francis William Ashton (Chemie, 1922), John Robert Vane (Medizin, 1982), Paul Nurse (Medizin, 2001), Mike Kosterlitz und David Thouless (Physik, 2016) oder Sir J. Fraser Stoddart (Chemie, 2016).

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